Freilufttheater "Via Regia woła" - Die Via Regia ruft

Spielszene in der Siedlung
das Gespann des Händlers

[August 2010] Mit großem Engagement unglaublich vieler Menschen (etwa 200) wurde das Freilufttheaterstück "Via Regia woła" - "Die Via Regia ruft" im August 2010 auf der Crostwitzer Pfarrwiese uraufgeführt.

Anlass war der 1000. Geburtstag des hl. Benno, Bischof von Meißen, welcher im Jahr 1010 geboren wurde. Er hatte nicht als erster den christlichen Glauben zu den Sorben bringen wollen, sondern hat es am erfolgreichsten und überzeugendsten getan. Bischof Benno von Meißen ist der Gründer der Pfarrei "St. Simon und Juda" zu Crostwitz.

Das Stück gibt Einblick in das Leben einer sorbischen Siedlung gegen Ende des 11. Jh., als entlang der Via Regia der christliche Glaube in dieses Gebiet getragen wurde. Die Dorfgemeinschaft wird mit dem neuen Glauben an einen einzigen Gott konfrontiert und nimmt im Laufe der Handlung diesen Glauben an. Vor allem die junge Generation ist dem Neuen gegenüber aufgeschlossen. Weitere Szenen zeigen das Wirken des Bischof Benno im Bischofssitz in Meißen und die Grundsteinlegung für die Kirche der hl. Apostel Simon und Juda durch Bischof Benno am Ende des Stückes. 

Szenen, in denen die "gesamte Dorfgemeinschaft" auf der Bühne war, oder in denen Soldaten auf Pferden oder Händler mit ihrem Gespann zur Bühne fuhren, entführten die Zuschauer direkt in die Zeit der Handlung. Deswegen bedankten sich die Zuschauer nach der Uraufführung mit der dreifachen "Sława" (ein Lied zur Ehre) bei den Autoren Georg Spittank und Peter Gärtner sowie allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne.

Hier nur einige Impressionen. Zum Theaterspiel wurde ein zweisprachiger Bildband herausgegeben. Dieser enthält Informationen zu Akteuren und Mitwirkenden, zu den einzelnen Szenen und der Entstehungsgeschichte des Stückes. Der Bildband ist im Pfarrbüro für 15,- € erhältlich.

Massenszene
dreifache "Sława" allen Beteiligten
Bildband: Via Regia woła (zweisprachig)

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