Sprachwahl:

Pfarrkirche in Crostwitz

Formensprache der Kirche

Der jetzige Kirchenbau stammt aus dem Ende des 18.Jh. und ist in schlichten barocken Formen gehalten. Der älteste Teil der Kirche ist der Turm aus dem Jahr 1508. Das Kirchenschiff ist eine dreischiffige Halle mit einem ungewöhnlich breiten Mittelschiff und einer umlaufenden Empore im Süden, Westen und Norden. Der westlich stehende Turm zeigt noch mittelalterliche Bauformen. Da der Turm nicht mit einbezogen ist, sondern sich an das Schiff anschließt, ist das Kirchenschiff mit einem großen Walmdach überwölbt. Die Decke in Form eines Tonnengewölbes wurde im Umbau von 1989 in den bestehenden Dachstuhl eingebaut. Vorher schloss der Kirchenraum mit einer geraden Lehm/Holzdecke ab. Außerdem wurden bei diesem Umbau die bestehenden Holzpfeiler durch Steinpfeiler ersetzt. Östlich an das Schiff schließt sich ein durch wenige Stufen erhöhter halbrunder Chorraum an, der an böhmische Bauformen erinnert. Im Jahr 1989 wurde die Kirche um diesen 6 Meter langen Bereich gen Osten verlängert. Nördlich und südlich schließen sich an den Chorraum Sakristeien an. Die Emporen werden durch insgesamt vier Treppenhäuser erschlossen, wobei die östlichen erst Ende des 19. Jh. entstanden. Ihre Türmchen nehmen die Formsprache des bestehenden barocken Baukörpers auf.

Marienaltar
Sebastianaltar
Hl. Simon Apostel
Hl. Judas Thadäus
Hl. Pankratius
Hl. Laurentius

Gestalterische Elemente in der Kirche

Das Altarbild zeigt das Motiv Christi Himmelfahrt, gemalt vom Dresdner Künstler Adolf Ehrhardt im Jahr 1866.

Im Altarraum befinden sich zwei kunstvolle Bleiglasfenster in welchen die Patrone Hl. Apostel Simon und Hl. Judas Thaddäus dargestellt werden. Diese wurden der Pfarrei von Gemeindemitgliedern geschenkt und im Umbau von 1898 eingebaut.

Wertvolle barocke Heiligenstatuen befinden sich im Altarbereich und auf den Beichtstühlen: im Altarraum: hl. Simon Apostel, hl. Judas Thaddäus, hl. Laurentius, hl. Pankratius; auf den Beichtstühlen: hl. Nepomuk und hl. Maria Magdalena; bis auf die Statue der Hl. Maria Magdalena befinden sich die Statuen zur Zeit bei Untersuchungen zur Vorbereitung der Restauration.

Es gibt zwei Seitenaltäre: der hl. Maria (aus dem Jahr 2001) und dem hl. Sebastian (2000) geweiht (Die Seitenaltäre wurden in der langen Geschichte der Pfarrkirche einige Male gespendet, ein- und wieder ausgebaut. Zuletzt erfolgte die Spende des Sebastianaltars von der Sebastianbruderschaft anlässlich der Gründungserneuerung im Jahr 2000).

Die Orgel ist von der Firma Eule aus Bautzen und im Jahre 1989 neu eingebaut.

Im Kirchturm sind drei Glocken aus dem Jahre 1955: 1. der hl. Maria geweiht, 2. den hl. Simon und Juda geweiht und 3. dem hl. Sebastian geweiht.

Entlang des Prozessionsganges in den Seitenschiffen und unterhalb der Orgelempore sind Kreuzwegstationen angebracht, im Jahr 1860 von Jakob Lehmann gespendet.

In den östlichen Nischen der Seitenemporen wurde 2016 auf der Nordseite die Statue des Hl. Sebastian (aus Stein) und auf der Südseite die Statue der Hl. Maria (aus Holz) aufgestellt. Die Sebastianstatue wurde im alten Stallgebäude gefunden und restauriert, die Marienstatue befand sich bereits im Chorraum, sowie im Haupteingangsbereich der Pfarrkirche.

Im Altarraum und auf den Beichtstühlen

Bildnisse der vier Evangelisten von der ehemaligen Kanzel der Kirche
Bildnisse der 3 Tugenden - Glaube, Hoffnung, Liebe
Hl. Nepomuk
Hl. Maria Magdalena

To top

Impressum und Datenschutz / Impresum a škit datow